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veröffentlicht am 19.11.2023

Ausstellung Lübecker Märtyrer in Spelle

Hier der Hinweis aus dem EL Kurier, 19.11.2023:

 

Der 10. November ist der Gedenktag der Lübecker Märtyrer Johannes Prassek, Hermann Lange, Eduard Müller und Karl Friedrich Stellbrink. Insbesondere im Bistum Osnabrück und im Erzbistum Hamburg werden diese vier Männer, drei katholische Kapläne und ein evangelischer Pastor, die sich gegen die grauenvolle Nazidiktatur auflehnten und darum zum Tod verurteilt wurden, geehrt.

An manchen Orten dieser beiden Bistümer gibt es Statuen, Reliefs oder Tafeln, die an diese vier Zeugen der Wahrheit erinnern; seit 2007 gibt es in der Speller Kirche ein Fenster, das sie abbildet. Auf dieses Fenster wird sogar in der Lübecker Propsteikirche Herz Jesu, der Hauptgedenkstätte der Lübecker Märtyrer, hingewiesen.

In wenigen Tagen jährt sich zum achtzigsten Mal der Tag der Hinrichtung, die am Abend des 10. November 1943 in Hamburg stattgefunden hat. Deswegen findet in Spelle in diesem Jahr nicht nur eine ökumenische Andacht statt, die am Freitag, 10. November.2023, um 19:00 Uhr in der St. Johannes Kirche beginnt, sondern für einige Wochen wird dort auch die „Wanderausstellung Lübecker Märtyrer“, die das Osnabrücker Diözesanmuseum zur Verfügung stellt, zu sehen sein.

In einer Zeit, in der hierzulande erneut erschreckend viele Menschen bewusst oder unbewusst politisch nach „rechts“ abdriften und sich damit mehr und mehr vom christlichen Gottes- und Menschenbild und teilweise von demokratischen Werten entfernen, verdienen die Lübecker Märtyrer besondere Aufmerksamkeit, da sie in einer furchtbaren Zeit den Sinn für das Richtige und Gute nicht verloren haben und dafür ganz und gar mit ihrem Leben eingetreten sind. Durch ihre Enthauptung wurden sie zwar zum Schweigen gebracht, und doch bleiben sie ansprechend.

 

Im ökumensichen Friedensgebet am 13. November um 19:00 Uhr in der kath. Speller Kirche geht es ebenfalls um die Lübecker Märtyrer.